Ergis

Geschichte

2015

oktober
Verlagerung der Produktion von Hartfolien Laminate für Lebensmittel von Gallin nach Berlin

mai

  • Inbetriebnahme in Oława der zweiten Linie zur Produktion von PET-Bändern (Greenstrap)
  • Inbetriebnahme der neuen Flexodruck-Linie in Nowy Sącz

januar
Verlegung der Produktion von PVC-Thermoschrumpffolie von Oława nach Wąbrzeźno

 

2014

Juli
Die Gesellschaft nimmt wieder den Namen Ergis SA an, Änderung von Kurznamen auf EGS, unter dem die Aktien der Gesellschaften auf der Warschauer Wertpapierbörse notiert werden.

April
Inbetriebnahme von ELSA in Olawa - Ergis Load Stability Academy, dient zur Untersuchung der Stabilität von Ladungen auf Paletten

März
Inbetriebnahme einer zweiten Produktionslinie für nanoERGIS® Folie in Olawa.

Februar
Erfüllung der aufschiebenden Bedingung für den Wiederverkauf der Anteile von Finergis Sp. z o.o. Übernahme der
mittelbaren Kontrolle über dem Aktienpaket von 37,38% Aktien der Firma Ergis-Eurofilms SA durch Tadeusz Nowicki und
Marek Górski

 

2013 

Oktober
Umzug aus Berlin nach Wąbrzeźno und Inbetriebnahme der nächsten Produktionslinie für Folie und
PVC/PE-Verbundfolie

Januar
Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an CS Recycling Sp. z o.o., die im Bereich der Recycling von
Kunststoffe tätig ist

2012 

  • Umzug der Produktionslinie für PET-Hartfolie aus Berlin nach Wąbrzeźno. 
  • Gründung von Hartfolien-Division - dieses Unternehmen umfasst: MKF-Ergis Sp. z o.o., MKF-Folien GmbH und Schimanski GmbH. 
  • Verkauf der Anteile von Tapeten Ergis Sp. z o.o.
  • Inbetriebnahme der ersten in Europa Produktionslinie für Folie nanoERGIS® in Oława (Link zur Produktseite) Modernisierung der Kaschierungsabteilung bei der Gesellschaft Flexergis - neue Produktionslinie für die Kaschierung von Verpackungsfolien
  • Einführung der HACCP-Standards bei Flexergis und Zertifizierung des Sicherheitsmanagementsystems für Lebensmittel gemäß ISO 22000
  • Beziehen Sie das Zertifikat BRC / IOP von MKF-Ergis Sp. z o.o.

2011

Umzug und Inbetriebnahme der Produktionslinie für PVC - Hartfolie und PVC/PE - Verbundfolie aus Berlin nach Wąbrzeźno

2010 

Gründung der Firma MKF- Ergis Sp. z o. o., Bau neuer Produktionshallen,

2009 

  • Abschluss des Ausbaus der Produktionsstätte der Gesellschaft Flexergis, Inbetriebnahme der nächsten Linie für Flexodruck
  • Beziehen Sie das Zertifikat BRC / IOP von MKF-Folien GmbH

2007 

 

  • Übernahme von Flexergis Sp. z o.o. - führender Hersteller von flexiblen Laminaten für die Lebensmittelindustrie,
  • Fusion der ERGIS S.A. und Eurofilms S.A., wird umbenannt in Ergis-Eurofilms S.A.; 
  • Übernahme der MKF-Folien GmbH (Hersteller von Hartfolie und Verbundfolie aus PVC, PVC/PE und PET) und der
  • Schimanski GmbH (Hersteller von Hartlaminaten für die Lebensmittelindustrie).

 

2006 

  • Debüt der Gesellschaft EUROFILMS S.A. auf der Wertpapierbörse
  • Inbetriebnahme der dritten Produktionslinie für Stretchfolien in Oława

2005

Erlangung der Übereinstimmungszertifikate des Integrierten Qualitätsmanagementsystems mit der Norm ISO 14001:
2004, Erneuerung der Übereinstimmungszertifikate mit ISO 9001:2000.

2004 

  • Fusion der Gesellschaften: Tapety Gnaszyn S.A., Delpak Sp z o.o. i Eurofilms Sp z o.o., Entstehung der EUROFILMS POLSKA GRUPA ERGIS S.A. als Ergebnis der Fusion 
  • Modernisierung der einzigen in Polen Produktionslinie für PVC-Hartfolien, Umzug der Produktionslinie aus Wojciechów nach Wąbrzeźno.

2003 

  • Übernahme der Kontrolle über die Gruppe Ergis unter Vermittlung der Firma Finergis Sp. z o.o., welche bei Beteiligung des Investmentfonds DBG EE, der Geschäftsführer Tadeusz Nowicki und des Vorsitzenden des Aufsichtsrates Marek Górski
  • Gegründet wurdeInbetriebnahme der zweiten Produktionslinie für PE-Stretchfolien

2002 

Übernahme der Kontrolle über die Gesellschaft Tapety Gnaszyn SA. durch die Gruppe Ergis.

2001

  • Verleihung des Zertifikats für das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9002;1994 und weiter nach ISO 9001:2000 (September 2003),
  • Änderungen im Stammkapital der Gesellschaft Eurofilms Polska Grupa Ergis Sp. z o.o.: Die Firma Ergis S.A. übernimmt 76% der Anteile und Eurofilms Extrusion 24% am Stammkapital.

2000 

  • Im Rahmen einer Joint-Venture-Unternehmung mit der Firma Eurofilms Extrusion Ltd wird die Gesellschaft Eurofilms Polska Grupa Ergis sp. z o.o. gegründet und an die Gruppe Ergis angeschlossen, 
  • Inbetriebnahme der ersten Produktionslinie für PE-Stretchfolien in Oława,

1998 

  • Übernahme der Funktion des Vorstandsvorsitzenden der ZTS Erg-Wąbrzeźno SA von Tadeusz Nowicki
  • Entstehung der Ergis Gruppe durch Umstrukturierung von ZTS Erg Wąbrzeźno, sowie Übernahme von Schüpbach-Erg Sp. z o. o. und
  • Delpak Sp. z o.o. und Fusion der Gesellschaften ZTS Erg Wąbrzeźno SA, ZTS Erg-Oława SA, Cefol-Erg SA. 
  • Änderung des Namens von ZTS Wąbrzeźno SA auf ERGIS SA

1992 

Beginn des Privatisierungsprozesses. Im Jahre 1994 Übernahme der Kontrolle über die Gesellschaft durch den
Nationalen Investmentfond "Victoria".

1954 

Beginn der Produktion bedruckter Folien in Wąbrzeźno.

1953 

Inbetriebnahme der Produktion von PVC-Folie.

1950 

Gründung des Unternehmens unter den Namen Pommersche Kunststoffbetriebe (Pomorskie Zakłady Tworzyw
Sztucznych) in Wąbrzeźno. Später erneute Änderung des Namens in Kunststoffbetriebe Erg – Wąbrzeźno (Zakłady Tworzyw
Sztucznych Erg - Wąbrzeźno (ZTS Erg))

1922 

Gründung der Filzfabrik in Wąbrzeźno, welche in 1926 durch die Firma Pe-Pe-Ge übernommen wurde.


Noch mehr Geschichte
Am 8. März des Jahres 1922 wurde in Wąbrzeźno die "Pomorska Fabryka Kapeluszy Towarzystwo Akcyjne" (Pommersche Hutfabrik Aktiengesellschaft) gegründet. Ihre Hauptaktionäre waren: die Stadt Wąbrzeźno und die "Polski Bank Handlowy T.A." (Polnische Handelsbank AG) aus Poznań. Die Stadt Wąbrzeźno erhielt eine Garantie des Ministers des Staatsschatzes für die Aufnahme eines Kredits in Höhe von 20 Millionen Mark als Einbringung ihres Anteils zum Bau der Fabrik. Die Bank "Polski Bank Handlowy T.A." brachte als Anteil technische Anlagen im Wert von 40 Millionen Mark ein. Das Stammkapital betrug 120 Millionen Mark und wurde in 120.000 Aktien aufgeteilt.

In kurzer Zeit entstand ein vierstöckiges Gebäude, in welchem mit der Produktion der Hüte begonnen wurde. Die Antriebskraft für alle Anlagen und Einrichtungen lieferte eine Dampfmaschine. Schnell stellten sich finanzielle Probleme und Schwierigkeiten beim Ankauf der Rohstoffe ein. Die nicht termingemäßen Rohstofflieferungen erschwerten den Absatz erheblich und führten in der Konsequenz zum Verlust der Abnehmer zugunsten der Konkurrenz.

Im Jahre 1926 willigten die Aktionäre der Fabrik in den Verkauf des Betriebes an die Firma "Polski Przemysł Gumowy" (Polnische Gummiindustrie) Pe Pe Ge aus Grudziądz ein. Am 3. September des Jahres 1928 bestätigte der Pommersche Wojewode das Projekt der Einrichtung einer Gummifabrik im Gebäude der ehemaligen Pommerschen Hutfabrik.

Es begannen die Anpassungsarbeiten. Geschäftsführer der gesamten Firma war Herr Samuel Halperin, die Filiale in Wąbrzeźno dagegen wurde von Stanisław Blichniarz verwaltet. Anfangs wurden imprägnierte Mäntel hergestellt. Dank dem Mitinhaber, einer französischen Firma aus der Gummiindustrie, wurden moderne Maschinen eingesetzt und das Produktionsangebot bedeutend erweitert. Es wurden unter anderem folgende Erzeugnisse hergestellt: Gummimäntel, Materialien für Gasmasken, Kunstleder, Gummischuhe, künstliches Samtleder, Bekleidung für Bergleute, Gummitrikots und wasserfeste Tapeten.

Ziel war es, die Beschäftigtenzahl in der Fabrik auf 500 Mitarbeiter auszubauen. Im Juli des Jahres 1928 waren im Betrieb 220 Mitarbeiter angestellt, in der Wintersaison 1928/29 wuchs das Personal bereits auf über 600 Personen. Am 18. Januar des Jahres 1929 wurde der Bau eines Benzintanks beendet, der im Auftrag der Danziger Werft produziert wurde. Die nächsten Investitionen waren der Bau eines Fabrikkessels zur Vulkanisierung und die Verlegung neuer Wasserrohre. Leider verhindert der Ausbruch der Wirtschaftskrise in Polen die weitere Entwicklung der Firma.

Im Jahre 1931 erklärte die Firma "Polski Przemysł Gumowy" ihre Insolvenz. Im Jahre 1936 begann der Insolvenzverwalter des Unternehmens "PEPEGE Polskiego Przemysłu Gumowego SA" mit dem Verkauf der Maschinen und Anlagen im Verfahren einer Zwangsversteigerung. In den Jahren von 1932 bis 1939 wurde hier keinerlei Geschäftstätigkeit ausgeführt und das Gebäude stand leer.

Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in das Gebiet um Wąbrzeźno im September 1939 nutzten die deutschen Machthaber das bestehende Gebäude als Gefängnis. Hier wurden politische Gefangene aus Wąbrzeźno und der Umgebung gefangen gehalten und gefoltert. Während des späteren Okkupationszeitraums wurde eine Produktion von Teilen für Flugzeuge und U-Boote aufgenommen. Darüber hinaus wurde mit der Herstellung von Uhren begonnen, die bis Januar des Jahres 1945 fortgeführt wurde.

Nach der Befreiung der Stadt übernahm die Firma "Polski Monopol Tytoniowy" (Polnisches Tabakmonopol) den Betrieb und führte hier die Fermentation von Tabak durch. Dies dauerte bis zum März des Jahres 1950. Schon im April des gleichen Jahres wurde mit Anpassungsarbeiten begonnen, die mit dem Ziel der Gründung einer neuen Firma durchgeführt wurden. Am 10. Oktober des Jahres 1950 erfolgte die offizielle Eröffnung der Pommerschen Kunststoffbetriebe, die sich in der Verarbeitung von Polyvinylchlorid und der Produktion von Weichfolien aus PVC für die Bedürfnisse des Bauwesens sowie der Büro- und Papierindustrie spezialisierten.

Im Jahre 1975 änderte die Firma ihren Namen in ZTS ERG Wąbrzeźno. Im selben Jahr wurde eine Produktionslinie zur Herstellung von Vinyltapeten eingeweiht. 10 Jahre später wurde das Angebot um Papiertapeten erweitert. In den Jahren 1994-1995 nahm die Firma am polnischen "Programm der Allgemeinen Privatisierung" teil. Ihr größter Anteilseigner war der V. Nationale Investmentfond "VICTORIA". Im April des Jahres 1998 änderte das Unternehmen seinen Namen in ERGIS SA.